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Neuer Prüfkatalog ab 2013

Seit dem 1. Januar 2013 gibt es einen neuen Fragenkatalog für die Güteprüfung. Der folgende Beitrag fasst zusammen, was sich beim Audit geändert hat.

Was ändert sich bei der GQA-Güteprüfung? Hier ein Überblick:

 

  • verschlankte Struktur der Prüfliste: Die dreiteilige Gliederung der Prüfliste (Erfassung allgemeiner Daten, Bewertung, Abschluss) wurde grundsätzlich beibehalten. Anders als früher wird der Erfassungsbogen durch den zu prüfenden Dienst vor dem Audit ausgefüllt und dem Prüfer zugesandt; die Angaben werden stichpunktartig überprüft. Dies gibt Freiräume, sich während des Audits vor Ort noch stärker den inhaltlichen Apsekten zu widmen.

 

  • Bilanzierung der Einsatzzeiten: Nach wie vor wird geprüft, ob die personellen Kapazitäten eines sicherheitstechnischen Dienstes zu den vertraglich vereinbarten Einsatzzeiten passen. Die Zeiten orientieren sich an den Zahlen für sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten (Jahresarbeitszeiten). Geprüft wird auch, ob für die Wahrnehmung weiterer Aufgaben nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) und der DGUV Vorschrift 2 noch Kapazitäten zur Verfügung stehen.

 

  •  Impulse für die Umsetzung der DGUV Vorschrift 2: Die GQA-Auditoren prüfen, wie die sicherheitstechnischen Dienste die DGUV Vorschrift 2 in ihren Kundenbetrieben umgesetzt haben. Ist die Umsetzung noch nicht oder nicht vollständig erfüllt, wird nach möglichen Gründen gesucht. Die Auditoren geben außerdem Hinweise, wie weitere Fortschritte erzielt werden können.

 

  • skalierte Antwortvorgaben: Durch die DGUV Vorschrift 2 hat die sicherheitstechnische Betreuung einen stärkeren Prozesscharakter erhalten; diese Entwicklung spiegelt sich im Fragenkatalog der Güteprüfung wieder. Statt einfachen "Ja-/Nein"-Antworten wird es künftig komplexe, skalierte Antwortvorgaben geben.

 

Für Rückfragen zum neuen Prüfkatalog steht GQA-Geschäftsführer Karlheinz Kalenberg (E-Mail: info@gqa.de) zur Verfügung.  

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